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Ratgeber · Kosten nach dem Start

Laufende Kosten einer Website: was jedes Jahr wirklich anfällt

Laufende Kosten einer Website reichen von rund 10 € im Jahr bis zu mehreren Tausend, und der Unterschied liegt fast nie an der Domain, sondern an Technik und Verträgen.

Ich baue Websites, bei denen danach meist nur die Domain anfällt. Viele andere Angebote nennen nur den Preis für die Erstellung, der Rest steht im Kleingedruckten.

Hier sehen Sie alle typischen Posten, mit Spannen aus meiner Erfahrung.

DomainHosting und E-MailWartung und Änderungen

Jahresvergleich, Beispiel

Was zwei Websites im Jahr kosten

WordPress mit Agentur-Wartung

Domain15 €

Hosting120 €

Premium-Plugins und Theme150 €

Wartungsvertrag (60 € im Monat)720 €

Kleine Änderungen auf Stundenbasis200 €

Summe pro Jahr1.205 €

Schlanke Website mit Editor

Domain15 €

Hosting im eigenen Konto0 €

Plugins0 €

Wartungsvertragnicht nötig

Kleine Änderungenselbst, 0 €

Summe pro Jahr15 €

Rechenbeispiel mit typischen Werten, netto. Ihre tatsächlichen Kosten können abweichen.

Posten für Posten

Die laufenden Kosten im Einzelnen

PostenTypische SpanneMein Kommentar
Domain (.de)5 bis 30 € im JahrUnvermeidbar. Immer auf Ihren eigenen Namen.
Hosting0 bis 30 € im MonatStatische Websites oft kostenlos, WordPress braucht mehr.
E-Mail-Postfächer0 € bis wenige Euro pro Postfach und MonatWeiterleitung kostenlos, eigene Postfächer kosten.
SSL-Verschlüsselungmeist 0 €Für Unternehmenswebsites normalerweise inklusive.
Plugins und Themes0 bis mehrere Hundert Euro im JahrVor allem bei WordPress, oft als Jahreslizenz.
Wartung0 bis 150 € im MonatHängt stark von der Technik ab.
Rechtstexte0 € bis MonatsaboManche Generatoren arbeiten mit Abo und Update-Service.
Änderungen0 € bis StundensatzMit eigenem Editor fallen kleine Änderungen weg.

Der größte Hebel

Die Technik entscheidet, was Sie jedes Jahr zahlen.

Eine WordPress-Website mit vielen Plugins ist wie ein Auto mit vielen Extras. Alles funktioniert, aber alles muss regelmäßig zur Inspektion. Wer das nicht macht, riskiert Sicherheitslücken.

Eine schlanke, statische Website ist eher wie ein gutes Fahrrad. Weniger Teile, weniger Wartung, und trotzdem kommen Sie an. Für die meisten kleinen Unternehmen reicht das völlig, denn sie brauchen keinen Onlineshop, sondern Anfragen.

Ich baue deshalb standardmäßig schlanke Websites. WordPress setze ich nur ein, wenn Sie es ausdrücklich wünschen oder wirklich brauchen.

Fragen an Ihren Anbieter

Fünf Fragen, bevor Sie ein Angebot annehmen

  • Was kostet die Website pro Jahr nach dem Start? Lassen Sie sich alle Posten schriftlich nennen.
  • Muss ich einen Wartungsvertrag abschließen? Und wenn ja, mit welcher Laufzeit?
  • Auf wessen Namen laufen Domain und Hosting? Am besten auf Ihren.
  • Was kostet eine kleine Textänderung? Und kann ich sie selbst machen?
  • Welche Lizenzen laufen jährlich aus? Plugins, Themes, Bilder, Schriften.

Zusatzdienste

Was zusätzlich Geld kosten kann, wenn Sie es brauchen

Online-Terminbuchung. Praxen, Salons und Werkstätten nutzen oft einen spezialisierten Buchungsdienst. Die Gebühren hängen vom Anbieter und von der Zahl der Mitarbeiter ab. Ich binde Ihren Dienst gern ein, empfehle aber, die Konditionen vorher genau zu vergleichen.

Newsletter. Bis zu einer gewissen Zahl an Empfängern sind viele Dienste kostenlos, danach wird monatlich abgerechnet.

Bewertungsplattformen und Branchenverzeichnisse. Ein einfacher Eintrag ist meist kostenlos. Vorsicht bei bezahlten Premium-Paketen, die Ihnen Sichtbarkeit versprechen. Ein gepflegtes Google Unternehmensprofil bringt fast immer mehr.

All das ist optional. Es lohnt sich nur, wenn es Ihnen tatsächlich Kunden oder Zeit bringt. Prüfen Sie einmal im Jahr, welche Abos Sie wirklich noch nutzen.

Bei mir

Bei meinen Websites zahlen Sie im Normalfall nur die Domain.

Hosting läuft in Ihrem eigenen, meist kostenlosen Konto. Es gibt keine Plugins mit Jahreslizenz und keinen Pflichtvertrag. Texte, Bilder und Öffnungszeiten ändern Sie mit dem Editor selbst.

Wenn Sie lieber jemanden haben, der sich kümmert, gibt es Website-Pflege auf Anfrage. Die einmaligen Kosten finden Sie unter Webdesign Preise, den Marktüberblick unter Website-Kosten.

Häufige Fragen

Was nach dem Start noch kosten kann

Sie zahlen gerade viel für Ihre Website? Schicken Sie mir die Posten, ich sage Ihnen, wo Sie sparen könnten.
Welche laufenden Kosten einer Website sind unvermeidbar?

Eigentlich nur die Domain. Sie kostet meist zwischen 5 und 30 € im Jahr. Alles andere hängt davon ab, wie Ihre Website gebaut ist und welche Dienste Sie zusätzlich nutzen.

Ist kostenloses Hosting seriös?

Bei großen Anbietern wie Cloudflare ja. Kleine, statische Websites verbrauchen so wenig, dass die kostenlosen Pläne völlig ausreichen. Für WordPress mit Datenbank brauchen Sie dagegen meist ein bezahltes Hosting.

Brauche ich ein E-Mail-Postfach bei einem Anbieter?

Wenn Sie E-Mails unter Ihrer Domain verschicken wollen, ja. Viele kleine Betriebe kommen aber mit einer Weiterleitung aus: E-Mails an Ihre Firmenadresse landen dann kostenlos in Ihrem bestehenden Postfach.

Muss ich SSL-Zertifikate bezahlen?

Für normale Unternehmenswebsites nicht. Die meisten Hoster stellen verschlüsselte Verbindungen heute kostenlos bereit, auch bei meinen Websites.

Was kostet ein Wartungsvertrag?

WordPress-Wartungsverträge gibt es ab etwa 10 € im Monat für automatische Updates bis zu 150 € und mehr mit Überwachung und Änderungen. Ob sich das lohnt, erkläre ich unter WordPress-Wartungsvertrag.

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